





Ein Notizbuch neben einem vernetzten System ist kein Widerspruch. Handschrift fokussiert, digital skaliert. Halte schnelle Gedanken analog fest, überführe Essenzen zeitnah in dein System, und verlinke zu Projekten. So kombinierst du Tiefe mit Auffindbarkeit. Ein kurzer Scan- oder Transkript-Workflow genügt. Beobachte, welche Situationen analog besser fließen, und welche digital dominieren, damit beide Welten sich gegenseitig stützen, statt um Aufmerksamkeit zu ringen.
Dein zukünftiges Ich braucht Zugriff, nicht nur Schönheit. Prüfe, wie schnell du eine konkrete Notiz findest, ohne exakte Begriffe zu kennen. Achte auf portable Formate, sinnvolle Dateinamen, eindeutige Links. Exportierbarkeit schützt vor Toolwechseln, Caching vor Funklöchern. Ein System ist erst dann gut, wenn es unter Druck zuverlässig liefert. Teile deine Stressprobe, mit der du Werkzeuge ehrlicher evaluierst, bevor du sie dauerhaft übernimmst.
Automatisiere dort, wo Wiederholung müde macht, aber halte die Kette kurz. Einfache Vorlagen, wenige, robuste Skripte und transparente Regeln reichen aus. Vermeide es, kritische Schritte in fragile, proprietäre Blackboxes zu verlagern. Notiere stets den Zweck jeder Automation und den manuellen Plan B. So bleibt dein System erklärbar und reparierbar, selbst wenn ein Dienst ausfällt oder sich eine Plattform plötzlich grundlegend verändert.